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LAG Jungenarbeit BW in Kooperation mit BAG Jungenarbeit
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Stuttgart

Arbeitstagung "Geschlechtliche Vielfalt in der Jungen*arbeit"

Die LAG Jungenarbeit BW führt in Kooperation mit der BAG Jungenarbeit und dem Paritätischen Jugendwerk BW vom 29.09. bis 01.10.2015 die Arbeitstagung „Geschlechtliche Vielfalt in der Jungen*arbeit – Wege der Öffnung für alle Geschlechter“ in der Stuttgarter Internationalen Jugendherberge durch.

Bereits auf den BAGJ-Tagungen in Wetzlar und Magdeburg im Jahre 2014 wurde thematisiert, dass Jungenarbeit auf Landes- und Bundesebene Fachkräfte aus Schule, Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Kitas Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die sich selber dem Bereich LSBTTIQ zuordnen, nur unzureichend oder gar nicht erreicht. Weiterhin wurde problematisiert, dass sich in der geschlechterbewussten Arbeit ausgesprochen wenige lesbische, schwule, bisexuelle transgender, transidente, intersexuelle und queere Fachkräfte bewegen und dass sich diese nicht als Ansprechpartner*innen den Kindern, Jugendlichen und junge Erwachsenen anbieten (können). Ein Teil der Ursachen dafür sind der organisierten Jungenarbeit in BAGJ und LAGJs bewusst.


Die BAG J setzt mit dieser Tagung in einem weiteren wichtigen Arbeitsschritt den Öffnungsprozess hinsichtlich ‚Geschlechtlicher Vielfalt in der Jungenarbeit‘ um. Mit der Arbeitstagung vom 29.09. - 01.10. wird der beschlossene Arbeitsauftrag durch die Erarbeitung konzeptioneller und strategischer Grundsätze und die Erstellung von Positionspapieren für unterschiedliche Bereiche der geschlechterbezogenen pädagogischen Arbeit vorangebracht werden. Ziel ist eine landes- und bundesweite flächendeckende Öffnung von Jungenarbeit für die Vielfalt von Geschlecht.


Mit diesem Hintergrund führt die LAG Jungenarbeit BW in Kooperation mit der BAG Jungenarbeit und dem Paritätischen Jugendwerk Baden-Württemberg die Fachtagung „Geschlechtliche Vielfalt in der Jungen*arbeit – Wege der Öffnung für alle Geschlechter“ in der Stuttgarter Internationalen Jugendherberge durch. Beabsichtigt ist damit, Akteure* und Personen* aus dem genannten Kontext gezielt anzusprechen, sowie den internen Öffnungsprozess einer etablierten Jungenarbeit fortzusetzen.


Die Tagung findet in zwei Arbeitsschritten statt. Vom 29.09. bis 30.09. werden gemeinsam mit Praktiker*innen aus unterschiedlichen Feldern der Jugendhilfe Positions- und Strategiepapiere exemplarisch zu den entsprechenden Bereichen erarbeitet. Vom 30.09. Nachmittags bis 01.10. Vormittags werden Positions- und Strategiepapiere für eine bundesweite Öffnung hinsichtlich Geschlechtlicher Vielfalt in der Jungenarbeit bei der Mitgliederversammlung der BAG Jungenarbeit verabschiedet.

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